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'Hawaii Five-0': Alex O'Loughlin primed for great things on and off the screen - klick


Interview Contra Costa Times

Von Chuck Barney

Hawaii Five-0: Alex O'Loughlin für großartige Dinge vor und hinter der Kamera vorbereitet

Honolulu

Als die Fernsehzuschauer das letzte Mal die tropischen Küsten von „Hawaii Five-0" besuchten, stand ein geschockter McGarrett seiner seit 20 Jahren für tot geglaubten Mutter gegenüber.

Jetzt, wo sich die dritte Staffel der turbogeladenen Krimiserie in den Startlöchern befindet, ist Emmy-Gewinnerin Christine Lahti an Bord gekommen, um Doris McGarrett in einer wiederkehrenden Rolle zu spielen. Aber erwartet keine freudige Familienzusammenführung. Diese beiden haben Probleme.

Auf der anderen Seite scheint O'Loughlins Privatleben wesentlich froher. Der Aussie Schauspieler sagt er gehe ihm „großartig", nach seinem kurzen Reha-Aufenthalt vor einigen Monaten aufgrund von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln – ein Problem, das von einer Schulterverletzung herrührt, die er sich beim Dreh zugezogen hatte.

Darüber hinaus erwartet er mit Freundin Malia Jones, Model, das erste gemeinsame Kind in ein paar Wochen (Er hat einen Sohn, Saxon, aus einer früheren Beziehung).

Ein freundlicher O'Loughlin, braungebrannt und in Form, hat sich kürzlich die Zeit genommen, um während einer Drehpause auf der Hawaii Five-0 Soundstage in Honolulu ein paar Fragen zu beantworten.

F: Also, wie sieht es aus? Wo stehen McGarrett und seine Mutter mit Beginn der Staffel?

A: Oh mein Gott, es ist eine ziemlich epische Enthüllung, die er verarbeiten muss. Sobald er selbst die Liebe und die Gefühle zulässt, die damit einhergehen, dass er seine Mutter all die Jahre lang vermisst hat, wird das sofort von Misstrauen und Verbitterung/Abneigung zerdrückt. Grundsätzlich ist es ja so, dass all die Aufruhr in McGarretts Leben, inklusive dem Mord seines Vater, auf ihre (Anm.: McGarretts Mutter) Entscheidungen zurückzuführen ist. Es bringt noch mehr Falten in seiner eh schon verrunzelten Persönlichkeit.

F: Liegt es dir, das zu spielen?

A: Ja, Mann. Das ist der Stoff. Jeder kann das Räuber und Polizist-Zeug – „Waffe runter!!!" Aber das ist die emotionale Teppich, der McGarrett zu dem macht , das er ist – der Stoff, den wir über die letzten Jahre immer überwebt (ich würde hier: „nur angedeutet" sagen) haben.

F: „Hawaii Five-0" lebt von Action, wunderschöner Landschaft und Kriminalfällen. Denkst du die Sendung hat einen gesunden Anteil an „Charakter-Material"?

A: Ja, wenn man unsere Serie, verglichen mit anderen Verfahrensserien  im Fernsehen, betrachtet, haben wir viel davon. Vieles von dem, was wir tun, wird von Handlungssträngen angetrieben, die sich durch mehrere Episoden ziehen. Darauf habe ich bestanden, als ich mich mit den Produzenten getroffen habe. Ich wollte nicht das Gleiche machen, das auch andere Cop-Serien im TV tun und auch die Produzenten wollten das nicht. (Produzent) Peter Lenkov lässt sich immer wieder neue und aufregende Handlungsstränge einfallen.

F: Wie ist es, mit Christine Lahti zu arbeiten?

A: Oh Mann, sie ist höher dekoriert als Patton. Es ist wirklich fantastisch mit ihr zu arbeiten und sie spielt die Rolle in der perfekt genauen Art und Weise, denke ich. ... Es ist wirklich toll für alle Vier (Hauptdarsteller) mit neuen Leuten zu arbeiten. Natürlich versuchen wir, alles frisch/neu zu halten, aber es ist trotzdem so, als würde man Theaterstücke mit ein und denselben Leuten aufführen. Christine und die anderen Gastschauspieler, die wir in der Serie haben, bringen neuen Geschmack, neues Gespür und einen neuen Rhythmus. Wir sind sechs Folgen drin (in der Produktion) und ich fühle, das ist unsere beste Staffel bisher. Es fühlt sich seidig-glatt an.

Q: In wie weit unterscheidest du dich von Steve McGarrett?

A: Naja, ich neige dazu mich wie er zu bewegen und ich sehe aus wie er. Und ich kann eine Tracht Prügel gut wegstecken (lacht). Aber ich bin viel sensibler (einfühlsamer) als er. Einiges, von dem was er durchgemacht hat, hätte mich in Tränen ausbrechen lassen. ...Ihn umgibt eine Dunkelheit, verfolgt ihn, die ich nicht verstehe und vermutlich auch nicht verstehen will.

F: Eine der großartigen Dinge, die eure Version von Five-0 von dem Original abhebt, sind die neckischen Kabbeleien zwischen deinem Charakter und Danny Williams (Scott Caan). Wie hat sich diese Chemie (zwischen euch) entwickelt?

A: Die war von Anfang an da. Wir mussten einen live übertragenen Screentest für die Entscheider des Senders, die in L.A. waren, machen. Wir haben einfach nur vom Script abgelesen und da war es. Wir verstehen die Energie des anderen und haben einen ähnlichen Sinn für Humor. Es ist wie eine gute Ehe.

F: Hörst du von alteingesessenen Hawaiianern, dass dein McGarrett in eurer Sendung nicht genug vom Original hat?

A: Nicht mehr so viel, aber am Anfang kam das schon vor. Ich war in einem Geschäft in Haleiwa (Stadt an der North Shore) und eine kleine Frau, nur knapp 1,30 m groß, kam zu mir und blaffte mich an: „Hey, haole, wir sagen hier nich ‚Bro'. Wir sagen ‚Brah'. Kapiert?" Man, ich dachte wirklich sie würde mir eine reinhauen. Ich hab nur gesagt: „Ja, Ma'am" und bin weiter gegangen.

F: Es kann ein bisschen anders sein, hier zu leben. War der Wechsel / die Umgewöhnung einfach?

A: Nein, zuerst nicht. Als ich hierher kam, um die Pilotfolge zu drehen, haben sie mich im Hilton Hawaiian Village (Nahe Waikiki) untergebracht. Ich bin kein total schüchterner Typ, habe aber ein bisschen Platzangst. Große Menschenansammlung mag ich nicht besonders. Das Hotel wimmelte aber nur so von Menschen und das hat mich fast verrückt gemacht. Ich dachte: „Also das ist, wie Hawaii ist?"

Als ich zurückkam, um mit dem Seriendreh zu beginnen, habe ich mich ziemlich davor gefürchtet. Aber dann habe ich mir ein eigenes Haus gesucht und mich eingelebt. Ich fing an, Leute zu treffen und meine Lieblings-Lokale (watering hole übersetze ich mit Bar/Café etc.) zu finden und das wirkliche Hawaii zu entdecken. ...Die Menschen hier sind so ziemlich wie die, die man auch in Australien findet. Sie sind sehr freundlich. Sie werden von einer ähnlichen Art der Ungezwungenheit umgeben.

F: Hast du einige der örtliche Aktivitäten aufgenommen, wie surfen? Und was ist mit dem Essen?

A: Ich war schon immer ein recht guter Schwimmer, aber sobald es ans Surfen ging, war ich eine ziemliche Witzfigur in Australien. Jetzt habe ich eine riesige Surfboardsammlung. Ich bin immer noch nicht wirklich gut, aber ich werde besser. Und zum Essen: Ich habe die meisten örtlichen Spezialitäten probiert. Ich arbeite noch an Poi, aber ich kann mich damit einfach nicht anfreunden. Aber Kona Kaffee liebe ich. Es ist der Beste.

F: Hört sich so an, als wärest du ziemlich versunken (ich würde ‚mittendrin' oder ‚angekommen' sagen).

A: Auf jeden Fall. Ich habe ein Haus hier. In 4-5 Wochen werde ich ein kleine, hawaiianisches Baby haben. Ich wurde von den Kahunas (Priester) hier gesegnet und mir wurde ein hawaiianischer Name gegeben. Und mein 15-jähriger Sohn geht hier zur Schule. Ich fühle mich gesegnet, Teil dieser Inseln und dieser Kultur zu sein. Das ist jetzt mein Zuhause.

F: Mit einem Baby unterwegs, fühlst du da, dass du ein bisschen vorsichtiger mit die umgehen musst? Wie (z.B.) weniger gefährliche Stunts machen?

A: Natürlich, wenn man Vater wird, versucht man ein bisschen vernünftiger und weniger dumm zu sein. Und selbst davor, habe ich versucht, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, nur für meine Selbsterhaltung – besonders nachdem ich mich verletzt hatte. Ich habe mich immer schuldig gefühlt, wenn ich Stunts abgelehnt habe, aber jetzt nicht mehr so sehr. Es ist einfach das richtige. Ich bin schließlich nicht mehr in meinen 20ern.

F: Viele Fans dieser Sendung stehen darauf, wenn du dein Shirt ausziehst und deinen gestählten Körper präsentierst. Kannst du uns verdeutlichen, was dein Workout beinhaltet?

A: Ich war schon immer ziemlich sportlich. Ich laufe und fahre Fahrrad, manchmal mache ich zusätzlich ein bisschen Gewichttraining. Aber in den letzten sechs Monaten war es hauptsächlich Jiu Jitzu. Ich liebe es sehr und fühle, dass ich ein sehr gutes Workout davon bekomme. Ich mache es dreimal die Woche.

F: Vermutlich weißt du davon gar nichts, aber letztes Frühjahr, unsere Veröffentlichungen (Anm.: Ich denke, er meint die gesammelten Zeitungen des Verlages??!!) haben ein „TV Crush Tournament" zusammengestellt, wo die Leser für ihre favorisierten Prime-Time Stars abstimmen konnten. Du hast die männliche Seite des Tourniers um Längen gewonnen.

A: Wirklich? Das ist toll. Wow, ich fühle mich geehrt und bestätigt. (lacht) Wer war meine Konkurrenz?

F: So ziemlich jeder, denn du die vorstellen kannst. All die Topstars. Das Finale fand zwischen dir und Jensen Ackles von ‚Supernatural' statt.

A: Wow, ziemlich cool.

F: Aber ernsthaft, deine Fans sind sehr leidenschaftlich. Wie fühlst du dich dabei?

A: Ich bin immer wieder erstaunt über das Ausmaß der Unterstützung, die meine Fans mir entgegen bringen. Ich habe kürzlich einen Blog post geschrieben, mit dem Versuch meine Anerkennung / Wertschätzung auszudrücken... Ich bin manchmal wirklich überrascht (über die Unterstützung), weil ich denke, dass ich kein besonders guter Celebrity bin. Ich habe kein Twitter. Ich werde fast gar nicht mit meiner Facebook-Seite fertig und zu meine E-Mails komme ich auch nicht oft genug. Dann sehe ich mir meine eigene Arbeit an und mir gefällt es nicht. Ich sehe es einfach nicht (lacht). ... Offen gesagt, ohne meine Fans hätte ich diesen Job nicht.

Übersetzung - Kitty - AOL German FanClub






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