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  Hawaii Five-0 star Alex O'Loughlin on bruises, fame, playing the Hollywood game
 
Hawaii Five-0 star Alex O'Loughlin on bruises, fame, playing the Hollywood game - Orginal - klick


Übersetzung - Deni - AOL German FanClub

Hawaii Five-0 Star Alex O'Loughlin über Verletzungen, Berühmtheit und wie es so ist, in Hollywood mitzuspielen
 
Mit einem Schauspielabschluss der NIDA im Gepäck und einem Flugticket nach Hollywood in der Hosentasche hat sich Alex O'Loughlin auf den Weg zu einer Schauspielkarriere gemacht - aus den völlig falschen Gründen, wie der 40-jährige Star von Hawaii Five-0 nun zugibt.

"Ob ich es mir damals eingestehen wollte, oder nicht, ich wollte Berühmtheit erfahren", sagt er. "Ich wollte Geld machen, klar, aber eigentlich wollte ich nur bei den Großen mitmachen. Ich wollte auf Werbeplakaten sein und ich wollte, dass mich die Leute erkennen."

Man kann wohl behaupten, dass er als Star von einer der erfolgreichsten Fernsehserien der Welt - dem CBS Reboot der legendären 70er Jahre Krimiserie mit gleichem Namen - zumindest erreicht hat, was er sich vorgenommen hatte.

"Ich glaube, das war mein Ansporn, aber ich habe keine Ahnung, warum, denn ich hasse die Berühmtheit", sagt O'Loughlin. "In der Sekunde, als ich einen Geschmack davon bekommen habe, ist mir klargeworden, dass das nichts mit alldem zu tun hat", fügt er hinzu.

"Ich glaube, für mich war es sehr wichtig, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und es von ganz nah zu betrachten, um zu realisieren, dass das nicht das war, was ich wollte."

Mit gut 1,85m Größe, macht O'Loughlin eine gute Figur, als er auf die Soundstage tritt. Die Produktion der siebten Staffel von Hawaii Five-0 läuft gerade und, obwohl er gerade erst in den Tag startet, bewegt er sich mit der leicht angeschlagenen Art eines Mannes, dessen Arbeit einiges an körperlichem Tribut fordert.

Wenn es um Rollen geht, ist das hier eine ungewöhnlich harte. Während wir uns unterhalten, rattert er eine Liste von Verletzungen herunter, die einem die Tränen in die Augen treibt.

Von Bandscheibenvorfällen im Nacken über Nervenschädigungen, angerissene Schultermuskeln, angerissenen Bizeps-Sehnen und mehr.

"Wenn ich meinem Arzt(in) jedes Jahr für den Rundum-Check meine Krankenakte zeige, war das diese Staffel echt lustig", meint er ironisch.

"Sie hat sich echt gefragt, ob ich sie verarsche."

Im Nachhinein ist sich O'Loughlin nicht sicher, ob der Nutzen der Karriere - die Jobs, die Berühmtheit, die sie mit sich gebracht haben und die finanzielle Sicherheit - die physischen Kosten wert gewesen sind.

"Es hat Konsequenzen mit sich gezogen, die das Geld nicht wert sind und ich wünschte, ich hätte von Anfang an andere Entscheidungen getroffen", gibt er zu.

Eine der Kosten ist ein Verlust an Unschuld, sagt er. "Jetzt ist das alles weg und ein Teil von mir ist eine von den Schauspielern geworden, die ich mir immer angesehen und mich gefragt habe, was mit ihnen nicht stimmt. Wenn du nicht der Typ wirst, der sofort sehr starke Grenzen aufzeigt, wirst du wirklich verletzt und ausgenutzt."

Aber was das Geschäft angeht, gibt es so seine Vorteile. Er arbeitet jetzt in der Königsklasse des öffentlichen Fernsehens. Und nach Hawaii Five-0, kann er sich ohne Zweifel seine nächste Serie raussuchen.

Aber vom kreativen Standpunkt aus lässt sich der Nutzen nicht so leicht bestimmen.

Er sieht sich seine eigene Arbeit beispielsweise später niemals an.

"Jedes Mal, wenn ich es versuche, zieht mich das sehr, sehr herunter; ich kann mich einfach nicht selbst anschauen... ich fange an, darüber nachzudenken, wie ich aussehe, wie ich klinge, all dieses unnütze Zeug."

Durch seinen Abschluss an Australiens renommiertester Dramaschule, Sydneys NIDA, hat O'Loughlin Dinge gelernt, die ihm damals noch nicht einmal bewusst gewesen sind.

"Es gibt viel, das du einfach nicht verstehen oder nachvollziehen kannst, bis du dich selbst in einem Arbeitsumfeld befindest, wo du plötzlich alles auf einmal machen musst", sagt er. " Man muss riesige Mengen an Dialog lernen, man muss sich durch Massen an Seiten durcharbeiten und dabei einfach lernen, sich die Dinge aufzuteilen."

Aber das hat ihn gelehrt, dass es bei einer großartigen Performanz um alles oder nichts geht.

"Darum geht es letztendlich, aber das war mir nicht von Anfang an klar", sagt er. " Während der ersten paar Jobs war ich nicht nur einfach scheiße, aber ich habe mich auch komplett überfordert gefühlt. Ich habe mich noch nie so überfordert gefühlt, wie bei diesem Job, aber dafür ist mir bis jetzt - wie ich finde - auch noch nichts so gut gelungen."

Als er vor sechs Jahren die Rolle des Polizisten Steve McGarrett übernommen hat, hat sich O'Loughlin an einen guten Freund gewandt, Justified und Sons of Anarchy Star Walton Goggins.

"Ich habe ihn panisch angerufen und er hat gemeint, dass ich mich beruhigen soll. Er sagte, dass man jeden Tag auftauchen und es einfach bringen kann, und man sich damit den Schmerz, den Ärger und den Stress spart. Oder man kann sich so sehr darum sorgen, wie du es tust, bis die letzte Klappe gefallen ist, und wirst dabei besser", erinnert sich O'Loughlin.

"Das war eine Chance für einen Masterabschluss vor der Kamera", fügt er hinzu. " Und es war eine der wichtigsten Dinge, die man mir jemals zu diesem Thema gesagt hat. Ich habe mir diese Worte wirklich zu Herzen genommen und habe versucht, es so anzugehen und die ganze Zeit wie ein Director zu denken und dabei so viel zu lernen wie möglich."

Das Leben nach Hawaii Five-0 ist um einiges nebulöser, hauptsächlich, weil O'Loughlin Hawaii an sich nicht verlassen möchte. Er will auf jeden Fall Hawaii nicht mit Los Angeles tauschen.

"Ich wurde auf diesen Inseln gesegnet. Ich habe einen [hawaiianische] Namen, meine Kinder haben hawaiianische Namen, ich habe eine hawaiianische Frau geheiratet", sagt er.

O'Loughlin ist seit 2014 mit der Surferin und Model Malia Jones verheiratet und sie ziehen drei Söhne groß, jeweils einer von früheren Beziehungen und ein gemeinsamer Sohn, geboren in 2012.

O'Loughlin hat auch ein Haus gebaut - per Hand, mit ein paar Kumpels aus Sydney - in dem er und seine Familie jetzt leben.

"Es hat wirklich eine unglaubliche Bedeutung für mich", sagt er. "Ich will da nie wieder ausziehen." Selbst, wenn er dafür die Schauspielerei aufgeben müsste?

"Ich will nicht zurück nach Hollywood", sagt er. " Ich weiß nicht, was ich machen möchte. Ich weiß nicht, ob ich das hier weitermachen möchte. Ja, vielleicht [würde ich die Schauspielerei aufgeben]. Ich weiß nicht. Ich bin nur ehrlich." Trotz allem ist er nicht unglücklich mit seinem Leben.

" Ich glaube nicht, dass es hier ein echtes Ziel gibt [, aber] ich bin ziemlich gut dabei, der Mann zu werden, von dem ich gehofft habe, es eines Tages zu sein. Ein Mann, der ähnliche Qualitäten vorweist, wie die Männer zu denen ich mein Leben lang aufgeschaut habe", sagt O'Loughlin.

"Und das ist das direkte Resultat der Menschen, mit denen ich das Glück hatte Kontakt aufzunehmen, sie zu befreunden, oder näher kennenzulernen.

Und ein Großteil davon ist deswegen geschehen, weil ich diese tolle Möglichkeit mit dieser Serie bekommen habe. O'Loughlin hält inne.

"Wenn ich mich zurücklehne und darüber nachdenke... ich versuche, objektiv zu werden und mir den langen Weg anzusehen", sagt er.

" Ich weiß nicht, was da oben ist. Ich glaube, es gibt da etwas Größeres. Ich fühle mich ermutigt, wenn ich mir meinen bisherigen Lebensweg ansehe, denn ich bekomme dadurch das Gefühl, dass mich da etwas begleitet. Macht das Sinn?"





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